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9.9.2010 : 23:01 : +0200

Kontakt

SRH Hochschule Heidelberg
Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften

Ludwig-Guttmann-Str. 6
60123 Heidelberg

T: 06221 882913
F: 06221 883482
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Forschungsprojekte

Dienstleistungsarbeit zwischen Ökonomisierung und Aktivierung. Neue Herausforderungen an Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik

Beschreibung:

Der Wohlfahrtsstaat in Deutschland ist in den vergangenen fünfzehn Jahren einem weit reichenden Umbau (und teilweisen Rückbau) unterworfen worden. In den Organisationen der sozialen Dienste werden dabei betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente eingeführt, mit dem Anspruch, die Effizienz sozialer Dienstleistungen zu erhöhen. Die neuen Steuerungsformen bewirken eine "Ökonomisierung" – in der Praxis sozialer Dienstleistungsarbeit treten Kosten-Nutzen-Kalküle und fiskalische Aspekte zunehmend in den Vordergrund. Daneben tritt ein weiteres neues Element: Im Verständnis des "aktivierenden Sozialstaates" werden für die Gewährung sozialer (Dienst-)Leistungen zunehmend Gegenleistungen bzw. die aktive Mitwirkung von Klientinnen und Klienten erwartet und eingefordert. Dieses Aktivierungsparadigma muss letztendlich von den Beschäftigten in den sozialen Diensten in der Interaktion mit ihren Adressaten praktisch umgesetzt werden.

Bisher ist wenig darüber bekannt, wie die neuen Entwicklungen die Handlungsanforderungen und die Arbeitsbedingungen von professionellen Helferinnen und Helfern prägen. Muss der Staat zunächst seine Bediensteten aktivieren, damit er seine Bürgerinnen und Bürger aktivieren kann? Welche Folgen haben die "Ökonomisierung" und das Paradigma der "Aktivierung" für die Arbeitsprozesse und die Arbeitsqualität der Beschäftigten? Wie drückt sich der Anspruch der Aktivierung in verschiedenen Professionen und Bereichen sozialer Dienstleistungen aus?

Diese Fragen werden in einer vergleichenden Studie in unterschiedlichen Bereichen sozialer Dienstleistungsarbeit untersucht. Dazu werden in Einrichtungen der Kinderbetreuung und der Jugendhilfe sowie der ambulanten und stationären Altenhilfe Experteninterviews mit Fach- und Führungskräften sowie Personalvertretern und eine standardisierte Beschäftigtenbefragung durchgeführt.

Kontaktdaten:

Projektleitung

Dr. Volker Hielscher

Projektteam
Kerstin Blass, Dipl.-Soz.,

iso-Institut (blass(at)iso-institut.de)

Dr. Volker Hielscher,

iso-Institut (hielscher(at)iso-institut.de)

Sabine Kirchen-Peters, Dipl.-Soz.,

iso-Institut (kirchen-peters(at)iso-institut.de)

Lukas Nock, M.A. Soziale Arbeit,

Heidelberger Institut für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, SRH Hochschule Heidelberg (lukas.nock(at)fh-heidelberg.de)

Kooperation:

Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (iso) Saarbrücken
(http://www.iso-institut.de)

Heidelberger Institut für Sozial- und Verhaltenswissenschaften (HDISV)
(http://www.fbsgw.fh-heidelberg.de/index.php?id=311)

Förderung:

Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf

Projektlaufzeit:

01.12.2009 – 30.11.2011

 

Entwicklung von Kompetenzen für Mobilitätsberater unter spezieller Berücksichtigung von "Brain Drain & Brain Gain" - Kontaktdaten

In Zusammenhang mit dem zunehmenden Bedarf an Wissenschaftlern und anderen hochqualifizierten Arbeitskräften in Deutschland und Europa gewinnt der Begriff ?Brain Drain? in der Diskussion immer mehr an Bedeutung. Dabei werden in der Regel nur die negativen Folgen der Abwanderung Hochqualifizierter in den Fokus genommen, obgleich die Zuwanderung ?Brain Gain? die negativen Effekte nicht nur ausgleichen sondern auch spezifische Arbeitsmarktbedarfe abdecken könnte. 

In diesem Projekt soll der Begriff der Qualifizierten auf Fachkräfte aller Niveaus angewandt und nicht nur die negativen Aspekte der Mobilität in den Fokus genommen werden.

Die Notwendigkeit qualifizierter Mobilitätsberatung und Vernetzung der Akteure und zuständigen Stellen national und international wird in einer Reihe von Studien und Projekten herausgestellt.

Der Bedarf kann an folgenden zentralen Fragen für das Projekt verdeutlicht werden.

  1. Wie können Stärken und Chancen, die in der europäischen Mobilität liegen, vergrößert und gleichzeitig ihre Schwächen und Risiken verringert werden?
  2. Wie kann man dem Phänomen ?gespaltener Arbeitsmärkte? in den Partnerländern entgegensteuern?
  3. Wie lässt sich "dysfunktionale Mobilität" (Qualifikation vernichtende Wanderung) individuell vermeiden?
  4. Welche Marketing-, Informations-, Beratungs- und Vermittlungsmethoden eignen sich für eine ?Rückkehrberatung? von Fachkräften nach Deutschland bzw. in die Partnerländer?

Die Bundesagentur für Arbeit ist mit der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung einer der Hauptakteure im Bereich der Beratung zu europaweiter Mobilität.

Ergebnisse des Projektes sollen sein:

  1. Die Optimierung der Beratungs-, Informations- und Vermittlungsmethoden in der Mobilitätsberatung;
  2. Indizierung von Modellen für regionale, nationale und transnationale Netzwerke zwischen den Akteuren;
  3. Weiterbildungsmodule für Beratungsfachkräfte

Durch den erweiterten Personenkreis über Hochqualifizierte hinaus werden Angebote der Mobilitätsberatung weiterentwickelt und vernetzt.

 

Kontaktdaten
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Volker Hielscher
Prof. Dr. Gustav Rückemann
Prof. Dr. Michael Nagy

Kooperationen/Förderung:

SRH Hochschule Heidelberg,
Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften,
Heidelberg/Deutschland

Bundesagentur für Arbeit,
Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV),
Bonn/Deutschland

EU-Leonardo-Da-Vinci, BfA - ZAV Jan Dlugosz University,
Czestochowa, Polen

National Agency for Vocational Education and Training,
Sofia, Bulgarien

Centre de Psychologie et d´Orientation Scolaires,
Luxembourg

Nationales Institut für Berufsbildung, Bratislava, Slowakei

Careers Europe,
Bradford, GB
University of Istanbul

Laufzeit:

24.10.07 - 24.10.09

Die zerrüttete Erinnerung. Störungen des autobiografischen Gedächtnisses bei schizophrenen Psychosen

Systematische Erfassung der Störungen des autobiografischen Gedächtnisses bei schizophrenen Psychosen in verschiedenen Stadien der Erkrankung hinsichtlich neuropsychologischer Aspekte sowie der Lebensplanung und -qualität.

 

Kontaktdaten
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Kai Budischewski
Dr. Claudia Uthmann
Prof. Dr. Gustav Rückemann
Prof. Dr. Karl Rossrucker

Kooperationen/Förderung:

Sektion Gerontopsychiatrie, Prof. J. Schröder, Dr. U. Seidl,
Universitätsklinik Heidelberg

St. Thomas e.V.
(Prof. Dr. F.G. Brecht)

Dietmar-Hopp-Stiftung

Laufzeit:

Bis Ende 2010

Kooperations-Projekt "Emotionen bei Schizophrenie"

· Untersuchung neuronaler Verarbeitungsprozesse von Emotionen bei Schizophrenen. Herausarbeitung der Unterschiede von Verarbeitungsprozessen zwischen Schizophrenen und Gesunden

 

Kontaktdaten
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Kai Budischewski,
Dipl. Psych. Claudia Uthmann,
Prof. Dr. Karl Rossrucker,
Prof. Dr. Gustav Rückemann

Kooperationen/Förderung:

Universitätsklinik Heidelberg,
Abt. Neuroradiologie; St. Thomas e.V. (Prof. Dr. F.G. Brecht)

Dietmar-Hopp-Stiftung

Laufzeit:

Bis Ende 2009

Abbau psychischer Fehlbelastungen bei Pflegekräften im Krankenhaus

Entwicklung von Good-Practice-Modellen, die im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Krankenhäusern psychischen Fehlbelastungen vorbeugen sollen.

 

Kontaktdaten
Ansprechpartner:

Prof. Dr. Ralf Brinkmann

Kooperationen/Förderung:

Landesgesundheitsamt
Gesellschaft d. Freunde d. FH Heidelberg e.V.

Laufzeit:

März 2007 - März 2009